Hippies at their best – das Symbiosis Festival USA

beach
Pascal ist zurück aus Amerika und hat erfrischend schöne Fotos und Eindrücke mitgenommen. Viel Spaß!

beach

beach

Durch einen amerikanischen Freund bin ich auf das Symbiosis Festival in Yosemite Kalifornien gekommen und ich sage Euch, die war die Reise wert!! Ursprünglich bin ich für das Burning Man in die USA geflogen (auch eine Reise wert!!) aber besonders die Kombination der zwei Festivals ist für Europäer eine Überlegung wert, denn das Symbiosis ist viel mehr ein Tanzfestival wie wir es von unseren Goapartys in Europa kennen. Viele Besucher, Kunstobjekte und die Philosophie der Veranstaltung überschneiden sich mit dem Burning Man, dieses ist aber viel größer und durch die klimatischen Bedingungen in der Wüste viel extremer und anstrengender.

beach

beach

beach

Die Veranstalter der Symbiosis versucht Kunst, Musik, Tanz, Workshops, Yoga und Vorträge zu verbinden und das gelingt ihnen sehr gut, denn die Amerikaner scheinen dafür sehr offen zu sein. Hier ist es möglich neben der Hauptbühne wo gerade Spongl auflegt ein Acro yoga-Workshop zu besuchen und das neben riesigen psychedelischen Skulpturen aus Holz oder Metall. Es ist daher am ehesten mit dem BOOM in Portugal oder der Fusion in Deutschland vergleichbar, aber doch sehr anders als unsere Festivals in Europa, vielleicht auch wegen dem wundervollen Platz im Yosemite mit einem See in Ying Yang Form umgeben von einem Wald mit dicken jahrhundertealten Bäumen. Dazu kommen das kalifornische Wetter und die riesigen Skulpturen und natürlich die überaus offenen und kontaktfreudigen Amerikaner!! Der Eintritt ist hoch aber es wird dafür auch viel geboten.

beach

beach

beach

beach

beach

beach

beach

beach

beach

beach

beach

beach

beach

Ich habe das Gefühl, dass die Amerikaner eine Party bewusster, ökologischer und auch psychedelischer feiern als wir und vielleicht sollten sich auch unsere Festivals in diese Richtung entwickeln?? Es gibt keinen Müll auf der Tanzfläche der nach dem Sonnenaufgang herumliegt und eine Mülltrennung ist für alle selbstverständlich. „Leve no trace“ (Hinterlasse keine Spuren) war schon auf dem Burning Man ein wichtiger und zu 100% durchgesetzter Vorsatz. Viele tragen ihre eigenen Alubecher mit sich um nicht unnötige Abfälle beim Kaffeetrinken zu verursachen. Am letzten Wochenende im Wuk ist es mir schon schwergefallen einen Zigarettenstummel auf den Boden zu schmeißen, eigentlich bei uns selbstverständlich aber wenn man darüber nachdenkt nicht wirklich notwendig!

Weiters sehen die amerikanischen Freaks und Hippies auch nach 4 Tagen feiern fröhlich und munter aus, sie haben vermutlich mehr geschlafen und weniger Alkohol getrunken als das bei uns der Fall wäre und auch Pillen und nasal konsumierte Pulver sind im Gegensatz zu diversen bewusstseinserweiternden Substanzen stark im Hintergrund. Alkohol gibt es übrigens am Gelände gar nicht zu kaufen!! Man kann sich aber alle Getränke so viel man will mitbringen. Betrunkene habe ich überhaupt keine gesehen und auch die Rettung oder Sanitäter waren das ganze Wochenende fasst arbeitslos!! Die Essensstände hatten ein gutes Angebot von Köstlichkeiten (ich bin besonders auf die Pancakes abgefahren), vieles davon deutlich gesünder als was man sonst so in den USA bekommt ☺

Die unterschiedliche Musik die gespielt und aufgelegt wurde war für mich teilweise unerwartet und gewöhnungsbedürftig aber immer gut (von Dubstep, Minimal, Goa, Progressiv bis zu zahlreichen Lifebands). Das Publikum sehr gemischt, aber sehr viele Künstler, Tänzer, Freaks die sich verkleiden und Artisten die selber auf der Bühne stehen könnten, viele davon könnten im Cirque the Soleil arbeiten. Im Wald wurde eine große Galerie von unterschiedlichen Künstlern (zum Beispiel Luke Brown) betreut die dort gemalt und ihre Werke ausgestellt und verkauft haben. Alex Grey und seine Frau hatten die Ehre auf der Bühne life zur Musik zu malen, sie sind hier auch sehr bekannt und waren eines der Highlights (nicht nur ein persönliches) des Festivals. Die fünf Bühnen, alternativ stage, forest stage, lake stage, main stage und chillout waren alle wundervoll dekoriert, zum großen Teil aus Holz und recycelten Produkten was wieder die Naturverbundenheit und den Umweltgedanken der Amis zeigt. Wir hatten eine tolle Zeit auf dem Festival und jede Minute war die 5 Stunden wert, die wir bei der Einfahrt in der Autoschlange gestanden sind ☺ Der Platz und die Stimmung waren perfekt und ich kann dieses Festl jedem empfehlen der für neues und wirklich psychedelisches offen ist!! Die Kombination von Kunst und Musik und das verstärkte Bewusstsein der Besucher für die Umwelt sollte auch bei uns angestrebt werden!!

Webseite des Festivals: http://www.symbiosisgathering.com
Mehr Partys aus Österreich und Internationale Festivals: www.psyevents.at

One Response to “Hippies at their best – das Symbiosis Festival USA”

  1. kiiroi Says:

    sehr schöne bilder und ein bericht der neugierig macht! was objekte angeht scheinen diese festivals super ausgestattet zu sein.

    aber bei den entry preisen vom burning und symbiosis darf man sicher auch etwas großes erwarten ;-)

Leave a Reply




who is on our psyevents network?
Visitor Map